3D‑Metalldruck: vollwertige Bauteile direkt aus CAD-Daten
Im Zentrum der additiven Fertigung steht die freie Gestaltung von Geometrien, ohne konstruktive Kompromisse eingehen zu müssen.
Mit dem 3D-Metalldruck lassen sich komplexe Strukturen realisieren, die mit konventionellen Verfahren nur schwer oder gar nicht herstellbar sind.
Vorteile des 3D‑Metalldrucks:
- Filigrane Gitterstrukturen zur Gewichtseinsparung
- Topologieoptimierte Bauteile mit hoher Stabilität
- Innenliegende, konturnahe Kühl‑ oder Schmierkanäle
- Fertigung direkt auf Basis von CAD‑Daten
- Schnelle Prototypen für verkürzte Entwicklungszeiten
Mit modernen SLM‑Verfahren entstehen so Bauteile mit vollwertigen mechanischen Eigenschaften, hoher Materialvielfalt und optimaler Formfreiheit.
PECM: Präzision im Mikrometerbereich
Wenn es um feinste Oberflächen, reproduzierbare Genauigkeit und prozesssichere Abläufe geht, kommt das elektrochemische PECM-Verfahren zum Einsatz.
Dieses berührungslose, kalte und spannungsfreie Fertigungsverfahren bietet überzeugende Vorteile:
- Reproduzierbare Ergebnisse vom Prototyp bis zur Serie
- Nahezu unbegrenzte Abformtiefe
- Oberflächen bis in feinste Rauheitsbereiche
- Keine thermische oder mechanische Belastung des Werkstoffs
- Kein prozessbedingter Elektrodenverschleiß
- Ideal für höchste Anforderungen an Maßhaltigkeit und Oberflächenqualität
Damit ist PECM besonders dort gefragt, wo klassische Verfahren an ihre Grenzen stoßen.
Stärke durch Kombination
Das volle Potenzial entfaltet sich im Zusammenspiel beider Technologien:
Die additive Fertigung erzeugt die optimal geformte Elektrode – das PECM-Verfahren überträgt diese Geometrie verschleißfrei und mit höchster Genauigkeit in das Werkstück.
Resultat: Bauteile, die früher als „nicht herstellbar“ galten, werden heute mit höchster Präzision gefertigt.
Kompetente Beratung
Markus Beck (3D‑Metalldruck)
📧 markus.beck@wtn.de · 📞 +49 (0) 7932 9120‑35
Thomas Schneider (PECM)
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